Frühförderung 1-3 Jahre

Rhythmik und musisches Lernen für Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren mit Eltern oder Betreuer/in

TrommelhändeIn diesem Kurs geht es um Singen, Spielen, Tanzen, Instrumente kennen lernen in der Gruppe. Die Kinder erleben es als Spiel, für die Kursleitung gibt es konkrete Lernziele.

Gehörbildung

Sie ist in dem Alter am sinnvollsten, in dem das Gehör sich bildet. Anhand von Klangerlebnissen mit verschiedenen Instrumen-ten, Singspielen in verschiedenen Klangfarben (Dur-Moll), verschiedenen Ton-Höhen und selbst erzeugten Tönen wird das Gehör geschult.

Entwicklung des Rhythmus-Empfindens

Bereits im Einganslied, auch in vielen anderen Spielen werden rhythmische Aufgaben an die Kinder gestellt: Zur richtigen Zeit hüpfen, an den richtigen Stellen der Melodie klatschen, dazu singen und sich bewegen, all das schult durch spielerische Wiederholung das Rhythmusgefühl.

Allgemeine Schulung der Wahrnehmung

Rhythmik_GeigeIn dem Kurs werden alle Sinne angesprochen: Neben „Riech-Rätseln“ gibt es manchmal etwas zu essen, werden Farben zugeordnet und Töne nicht nur gehört, sondern auch gefühlt.

Motorische Entwicklung

Voraussetzung einer gesunden geistigen Entwicklung ist der sichere Umgang mit dem eigenen Körper. Gehen – laufen – hüpfen – rückwärts gehen – auf einem Bein hüpfen – galoppieren – miteinander tanzen – all das macht Spaß und fördert die Entwicklung des Intellekts.

Wissens-Vermittlung

„Was geschieht im Frühling, wenn die Bauern über die Felder fahren?“ – „Welches ist die Frucht einer Rose?“ – „Wie sieht die Natur in den Jahreszeiten aus?“ – Dies sind nur einige von vielen Fragen, die den Kindern durch Spiel und Musik beantwortet werden. Dazu lernen die Kinder den eigenen Körper kennen und benennen (…was ist die Ferse, die Schulter, die Hüfte?) ebenso wie verschiedene Instrumente (Geige, Trompete, Kontrabass und viele andere mehr).

Entwicklung der sozialen Kompetenzen

Rhythmik_XylophonDas Wesen des musikalischen Miteinander ist ein Wechsel von Zuhören und eigenem Spiel. Dies ist in hohem Maße ein soziales Training. Besonders das aufmerksame Zuhören, dem anderen seinen „Spiel-Raum“ lassen, um später den Respekt der anderen vor dem eigenen Spielraum zu erleben – so werden soziale Grundkompetenzen spielerisch eingeübt.

Stabilisierung der Persönlichkeit …

… durch Erfahrung des kulturellen Hintergrundes: Die Kultur, in die ein Mensch hineinwächst, gibt ihm die Möglichkeit zur Selbst-Identifikation. Musik ist wesentlicher Bestandteil der Kultur. Sie wird auf diese Weise wieder vermehrt in die Familien getragen. Durch Singen, Spielen, Tanzen wird dort Kultur auch für die Kleinsten erlebbar.

Musisches Lernen (Rhythmik / musikalische Früherziehung)

In unseren Kindergruppen eröffnen wir Kindern durch Singen, Bewegung, Spiel und Tanz einen ungezwungenen Zugang zur Musik. Kinder haben bei uns die Möglichkeit, ganz frei, kreativ und spielerisch mit Instrumenten umzugehen und eine ganz persönliche Musikalität zu entwickeln.

„Live-Musik“ ist unersetzbar!

Singen und musizieren Sie mit Ihrem Kind!
Die wirkungsvollste Weise für Ihr Kind, seine Musikalität zu entwickeln, ist wenn es mit täglich live gemachter Musik aufwächst – selbst, wenn die Eltern das Gefühl haben, sie könnten „gar nicht richtig“ singen oder ein Instrument spielen! Musik ist eine Sprache. Kinder lernen Musik wie eine Sprache: Am effektivsten im Alter von 1 bis 7 Jahren. Wenn Sie ein ausschließlich Englisch sprechendes Au-pair-Mädchen in den Haushalt zur Betreuung Ihres Kindes aufnehmen, dann brauchen Sie nichts weiter dazu zu tun, Ihr Kind wird Englisch lernen! Ob es will oder nicht! Es muss sich dafür nicht anstrengen, denn es ist offen für das Erlernen von Sprache. Es lernt sie mit allen Feinheiten und Nuancen, die denen, die sie als Erwachsene lernen, verborgen bleiben.Wenn Sie einen Chinesen regelmäßig mit Ihrem Kind spielen und dabei Chinesisch sprechen lassen, wird es Chinesisch lernen. Kein anderssprachiger Mensch braucht dabeizusitzen und ihm die Bedeutung der Worte zu erklären. Das Kind ist offen für Sprache und es lernt sie.

Bieten Sie Ihrem Kind regelmäßig lebendige Musik, singen Sie beim Spielen mit dem Kind, beim Bügeln, Abwaschen, Bettgehen, und spielen Sie in seiner Gegenwart auf einem Instrument, sofern Sie etwas können (es muss nicht perfekt sein!!!). Dann entwickelt Ihr Kind Musikalität, so wie es den Sinn für Sprache entwickelt.

Kurse geben Anregungen

Holen Sie sich Anregungen dazu aus den Eltern-Kind-Kursen, oder lassen Sie Ihr Kind eigene Anregungen aus den Kursen „Musisches Lernen“ mitbringen. Sie düngen damit sozusagen den Boden, auf dem später erfolgreich Instrumentalspiel wachsen kann.

Warnung

Liebe Eltern, Erzieher und Erzieherinnen! Falls Sie sich selbst für unmusikalisch oder wenig Musik begabt halten, forschen Sie nach, woher ihre (meist völlig verkehrte) Selbsteinschätzung kommt!

Hat Ihnen vielleicht in jungen Jahren ein Lehrer gesagt „Kind, sei still, du kannst ja gar nicht singen“? Oder hat jemand durch eine unbedachte Bemerkung ihre ersten musikalischen Äußerungen als „falsch“, „schief“ oder ähnliches bezeichnet? Oder „mussten“ Sie vor der Klasse vorsingen und wurden dabei durch den Lehrer bloßgestellt?

Dann ist Ihnen von Herzen zu wünschen, dass Sie dieses unqualifizierte Urteil eines verantwortungslosen „Pädagogen“ als solches enttarnen und zu einer realistischen Einschätzung Ihrer Musikalität kommen!

Es gibt viele hochmusikalische Menschen, die nicht gut oder gar nicht singen können, einfach weil ihnen das Training fehlt. Vielleicht gehören Sie dazu? Vielleicht steckt in Ihnen eine große musikalische Begabung und Sie haben das Urteil des Lehrers „Du singst falsch“ als Wertung Ihrer Musikalität verstanden? Dabei waren Sie das Singen nur nicht gewohnt, Ihren Stimmbändern fehlte das Training?

Vor allem: Schützen Sie Ihre Kinder vor demotivierenden Pädagogen! Sie haben ja am eigenen Leib erfahren, wie tief Urteile sitzen, die man in jungen Jahren über sich gehört hat. Sie wissen aus eigener Erfahrung, wie viel Schaden derartige Äußerungen anrichten können. Suchen Sie Lehrkräfte, die eine positive und motivierende Haltung dem Kind gegenüber haben. Dann wird es gern gute Leistungen erbringen und kann sich selbst so nehmen, wie es ist – mit all seinen Grenzen und all seinen Qualitäten.Trommeln

Die Kurse sind fortlaufend. Kinder können jederzeit dazukommen und mit einer 2-monatigen Kündigungsfrist wieder aufhören, bzw. idealerweise in eine Gruppe ohne Eltern wechseln.
Wegen der geringen Gruppengröße (ca. 4 – 8 Kinder) bitte nur nach Voranmeldung dazukommen.
Anmeldung über das Büro: 0551 / 704973.

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